Datenhoheit

Aus Zweites Gehirn, dem persönlichen Wiki
Datenhoheit
TypKonzept
QuellenQuelle - Warum ein Zweites Gehirn bauen
Quelle - LLM Wiki - Ideendatei
Erstellt2026-09-23
Aktualisiert2026-09-24
Tagskontrolle, datenschutz, wissensmanagement

Das eigene Wissen bleibt in eigener Hand: in offenen Formaten, auf eigenem Speicher und ohne Abhängigkeit von einer Plattform.

Aussagen

  • „Dein Wissen bleibt unter deiner Kontrolle“ (Quelle - Warum ein Zweites Gehirn bauen).
  • Die Ideendatei nennt Punkte, die dazu beitragen (Quelle - LLM Wiki - Ideendatei):
    • Das Wiki besteht aus einfachen Markdown-Dateien („just a git repo of markdown files“).
    • Bilder sollen lokal gespeichert werden statt über URLs, die kaputtgehen können.
    • Die Suche mit qmd läuft vollständig lokal („all on-device“).
    • Der Memex war als privater Speicher gedacht.
Einordnung (Claude)

In diesem Vault wird das durch Markdown-Dateien in Obsidian, synchronisiert über SynologyDrive, umgesetzt. Es gibt allerdings ein Spannungsfeld: Wenn Claude die Dateien liest, gelangen Inhalte an einen externen KI-Dienst. Die Kontrolle liegt also bei der Speicherung, nicht zwingend bei der Verarbeitung → siehe Persönlicher Kontext für LLMs. Keine der beiden Quellen spricht dieses Spannungsfeld an.

Einordnung (Claude)

Rechtlich ist die Kontrolle über Personendaten im Datenschutz verankert: In der Schweiz garantiert BV Art. 13 den Schutz vor Missbrauch persönlicher Daten, das DSG regelt Zweckbindung und Bekanntgabe ins Ausland → Datenschutz Schweiz. Das betrifft auch die Frage, wohin ein KI-Dienst die Inhalte eines Vaults überträgt.

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