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Quellen (29)

  • Quelle - Angular Mastery Workshop – Folien eines dreitägigen Angular-Kurses von Tomas Trajan und Kevin Kreuzer. Sie führen von modernem JavaScript und TypeScript über die Bausteine von Angular, RxJS und Tests bis zu Routing, Formularen, Architektur und State Management. Stand ist Angular 12, vieles ist inzwischen überholt.
  • Quelle - Automatentheorie Zusammenfassung – Eigene Zusammenfassung zur theoretischen Informatik an der FFH Schweiz (Februar 2002). Sie reicht von endlichen Automaten über formale Grammatiken und die Chomsky-Hierarchie bis zu Berechenbarkeit und Komplexität.
  • Quelle - Bildverarbeitung Zusammenfassung – Eigene Prüfungszusammenfassung zur digitalen Bildverarbeitung an der FFH Schweiz (2004). Sie deckt die ganze Kette ab, vom menschlichen Sehen über Farbmetrik, Filter, Segmentierung und Kompression bis zur wissensbasierten Bildanalyse.
  • Quelle - BWL Grundlagen Zusammenfassung – Eigene Prüfungszusammenfassung zu den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre an der FFH Schweiz (Februar 2002). Die erste Hälfte behandelt die Unternehmung, ihre Ziele und Kennzahlen, die zweite Marketing und Markt.
  • Quelle - BWL Konditionen- und Kommunikationspolitik Zusammenfassung – Eigene Prüfungszusammenfassung zu zwei der vier Marketing-Instrumente an der FFH Schweiz (Mai 2002). Behandelt werden Preis, Rabatt und Transportbedingungen sowie Public Relations, Werbung, Verkaufsförderung und persönlicher Verkauf, zum Schluss der optimale Marketing-Mix.
  • Quelle - BWL Marktforschung Zusammenfassung – Eigene Prüfungszusammenfassung zur Marktforschung an der FFH Schweiz (Mai 2002). Behandelt werden Arten, Methoden und Gütekriterien der Marktforschung und die Absatzprognose mit exponentieller Glättung.
  • Quelle - BWL Material- und Produktionswirtschaft Zusammenfassung – Eigene Prüfungszusammenfassung zur Material- und Produktionswirtschaft an der FFH Schweiz. Sie reicht von der Geschichte der Industrie über Lager, Beschaffung und ABC-Analyse bis zu Fertigungsorganisation und Produktionsplanung.
  • Quelle - BWL Produkt- und Distributionspolitik Zusammenfassung – Eigene Prüfungszusammenfassung zu zwei der vier Marketing-Instrumente an der FFH Schweiz (Mai 2002). Behandelt werden die Gestaltung des Absatzprogramms und neuer Produkte sowie die Wege, auf denen ein Produkt zum Kunden gelangt.
  • Quelle - Docker Bootcamp – Kursfolien „Docker Bootcamp“ von Jannis Seemann (PDF vom November 2022): vom Container-Gedanken über die Docker-Kommandozeile, Volumes und Netzwerke zu Dockerfiles und Docker Compose, dann Docker Swarm und ein Crashkurs Kubernetes, mit vielen Übungsaufgaben.
  • Quelle - Informationssicherheit Zusammenfassung – Eigene Prüfungszusammenfassung zur Informationssicherheit an der FFH Schweiz (August 2004). Sie reicht von Risikoanalyse und Kryptologie über logische, physische und Netzwerksicherheit bis zu Notfallplanung, Sicherheitsbewertung, Audit und Schweizer Datenschutzrecht.
  • Quelle - LLM Wiki - Ideendatei – Beschreibt das Muster „LLM Wiki“: Ein Sprachmodell baut aus Rohquellen schrittweise ein dauerhaftes, vernetztes Markdown-Wiki auf und pflegt es, statt Wissen bei jeder Frage neu zu suchen.
  • Quelle - Mathematik Zusammenfassung – Eigene Mathematik-Zusammenfassung aus dem Studiengang Informatik-Techniker TS an der STFW, der Schweizerischen Technischen Fachschule Winterthur („ITA 96/98“, siehe ITA), Februar bis Juli 1997. Sie reicht von Zahlensystemen und Schaltalgebra über Funktionen, komplexe Zahlen und Reihen bis zur Differential- und Integralrechnung, Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit. Zu fast jedem Thema gibt es eine Eingabeanleitung für den Taschenrechner HP 48G.
  • Quelle - Neuronale Netze programmieren mit Python – Praxisbuch von Roland Schwaiger und Joachim Steinwendner (Rheinwerk, 3. Auflage 2024): vom Perzeptron über selbst programmierte Backpropagation zu Faltungsnetzen und Transformern mit TensorFlow 2 und Hugging Face. Der zweite Teil behandelt Biologie, Geschichte, den Machine-Learning-Prozess mit Ethik und Feature Engineering, Lernverfahren und Praxisbeispiele.
  • Quelle - Neuronale Netze selbst programmieren – Einsteigerbuch von Tariq Rashid (2. Auflage 2024): Es entwickelt neuronale Netze Schritt für Schritt aus Schulmathematik, programmiert eines in Python für die handgeschriebenen Ziffern von MNIST und überträgt es zum Schluss auf PyTorch.
  • Quelle - Physik für Dummies – Einführungsbuch in die Physik von Steven Holzner (5. Auflage 2020): Bewegung, Kräfte, Energie und Impuls, Drehbewegungen und Schwingungen, Wärme, Elektrizität und Magnetismus, Optik sowie ein Ausblick auf Relativitätstheorie und moderne Physik, mit Übungsaufgaben und Lösungen.
  • Quelle - Praxisbuch Usability und UX – Praxisbuch von Jens Jacobsen und Lorena Meyer (Rheinwerk 2017): woher die Regeln guter Bedienbarkeit kommen (Psychologie, Normen, Gesetze), welche Methoden man in welcher Projektphase einsetzt (User Research, Personas, Card Sorting, Prototypen, Usability-Tests, A/B-Tests, Analytics) und wie man einzelne Oberflächenelemente konkret gestaltet (Navigation, Schrift, Farbe, Formulare, Buttons, Suche, Filter).
  • Quelle - Recherche - Angular heute 2026 – Webrecherche vom September 2026 dazu, was sich seit Angular 12 geändert hat: Standalone-Komponenten, Signals, neue Template-Syntax, Betrieb ohne Zone.js, Vitest, Signal Forms und ein neuer jährlicher Release-Takt ab Angular 22.
  • Quelle - Recherche - Bildverarbeitung heute 2026 – Webrecherche vom September 2026 dazu, was sich seit 2004 in der Bildverarbeitung geändert hat: Deep Learning (AlexNet, Vision Transformer, Segment Anything) sowie neue Bild- und Videoformate (AVIF, JPEG XL, AV1, H.266).
  • Quelle - Recherche - BWL Nachprüfung und Heuristiken 2026 – Webrecherche vom September 2026. Teil A prüft Claude-Einordnungen zu den BWL-Zusammenfassungen (Watt, SECO, Incoterms, Pflichtlager, Lieferketten, Toyota, Industrie 4.0, Losgrössenformel, Vidale-Wolfe, UWG, Migros). Teil B belegt Grundbegriffe zu Heuristiken für die Synthese Heuristiken in BWL und Informatik.
  • Quelle - Recherche - Docker heute 2026 – Webrecherche vom 2026-09-27 zum heutigen Stand von Docker Engine, Docker Desktop (Lizenz, Preise, Pull-Limits), Docker Compose, Docker Swarm und Kubernetes, als Aktualisierung der Kursfolien von 2022.
  • Quelle - Recherche - Kryptographie heute 2026 – Webrecherche vom September 2026 zum Stand der Kryptographie: Ausmusterung von 3DES und SHA-1, TLS 1.3 und der Umstieg auf Post-Quanten-Verfahren (ML-KEM, ML-DSA, SLH-DSA).
  • Quelle - Recherche - Physik Nachprüfung 2026 – Webrecherche vom 2026-09-27, die auffällige Angaben aus „Physik für Dummies“ prüft: Einheiten, Netzspannung, geostationäre Bahn, Massenverlust der Sonne, Reibungskoeffizient, Mol-Definition, Nullpunkt, Mondumlauf, Universum, Supernovae und die Angaben zum Autor.
  • Quelle - Recherche - Schweizer Datenschutz und E-Signatur 2026 – Webrecherche vom September 2026 zum revidierten Datenschutzgesetz (nDSG, seit 2023), zum totalrevidierten ZertES (seit 2017) und zur staatlichen E-ID (angenommen 2025, Start Dezember 2026).
  • Quelle - Recherche - Schweizer Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht 2026 – Webrecherche vom September 2026, die die BWL-Zusammenfassung von 2002 auf den aktuellen Stand bringt: GmbH-Revision 2008, Aktienrecht 2023, KMU-Definition, Kartellgesetz und das Schicksal der Beispielfirmen.
  • Quelle - Recherche - Sicherheitsstandards und Bedrohungslage 2026 – Webrecherche vom September 2026 zu den aktuellen Fassungen der Sicherheitsstandards (ISO 27001:2022, ISO 22301, CC:2022/EUCC, COBIT 2019, CMMI V3.0, BSI-Grundschutz), zu Passkeys und zur Bedrohungslage (ENISA 2025, Meldepflicht Schweiz).
  • Quelle - Recherche - SQL-Joins 2026 – Webrecherche vom 2026-09-27: genaue Definitionen aller Join-Arten aus den Dokumentationen von PostgreSQL und MySQL, dazu zwei einfache Lernseiten und die Diskussion, ob Venn-Diagramme Joins richtig erklären.
  • Quelle - Recherche - Usability und UX heute 2026 – Webrecherche vom 2026-09-27 zur Aktualisierung des Praxisbuchs Usability und UX (2017): Barrierefreiheitsrecht in Deutschland (BFSG, BITV 2.0) und der Schweiz (eCH-0059, BehiG-Revision), WCAG 2.2, Arbeitsstättenverordnung, eingestellte oder umbenannte Werkzeuge und die Nielsen Norman Group.
  • Quelle - SQL Outer Join – Foto einer Lehrbuchseite mit eigenen Notizen und Leuchtstift-Markierungen: Left, Right und Full Outer Join am selben Beispiel R(A, B) und S(B, C), mit den Ergebnistabellen und den NULL-Werten für fehlende Partner.
  • Quelle - Warum ein Zweites Gehirn bauen – Kurze Thesenliste mit sieben Gründen, warum sich ein Zweites Gehirn lohnt: Persistenz, Wertzuwachs, Tempo, Kontext für KI und Kontrolle über das eigene Wissen.

Konzepte (151)

  • A/B-Test – Zwei Varianten, die sich in genau einem Merkmal unterscheiden, werden im Livebetrieb gleichzeitig zufällig verteilten Nutzern gezeigt; gemessen wird, welche ein vorher festgelegtes Ziel besser erreicht. Liefert Fakten statt Bauchgefühl, braucht aber viele Nutzer, eine Hypothese und saubere Statistik.
  • ABC-Analyse – Eine Methode, Güter nach ihrem Anteil am Verbrauchswert in drei Klassen einzuteilen: Wenige A-Güter machen den Grossteil des Werts aus und werden intensiv bewirtschaftet, viele C-Güter sind unbedeutend. Die XYZ-Analyse ergänzt sie um die Frage, wie gut sich der Bedarf vorhersagen lässt.
  • Aktivierungsfunktion – Die Funktion, die in jedem Knoten eines neuronalen Netzes aus der Summe der gewichteten Eingänge das Ausgangssignal macht. Sie ahmt den Schwellwert biologischer Neuronen nach. Klassisch ist die Sigmoidfunktion, heute sind ReLU und Leaky ReLU verbreitet, weil ihre Steigung nicht verschwindet.
  • Angular – Ein TypeScript-Framework von Google für Single Page Applications (SPA), also Webanwendungen, die einmal geladen werden und danach im Browser laufen. Es gibt einen klaren, einheitlichen Aufbau vor und eignet sich besonders für grosse Unternehmensanwendungen mit mehreren Teams.
  • Angular-Architektur – Wie eine Angular-Anwendung gegliedert wird: ein kleiner, sofort geladener Kern (Core), wiederverwendbare Bausteine (Shared) und voneinander isolierte, bei Bedarf nachgeladene Features. Die Isolation macht die App schneller beim Start und sicherer bei Änderungen.
  • Angular-Backend-Kommunikation – Wie eine Angular-App Daten vom Server holt und dorthin schickt: mit dem HttpClient, der Observables liefert, gekapselt in eigenen Backend-Services, mit Fehlerbehandlung an der Grenze und HTTP-Interceptors für alles, was jede Anfrage betrifft.
  • Angular-Formular – Formulare lassen Benutzer viele Daten bequem bearbeiten. Angular bietet dafür zwei Module: Template-driven Forms mit [(ngModel)] und Reactive Forms mit FormBuilder, Validatoren und Strömen der Wertänderungen. Seit Angular 22 kommen stabile Signal Forms dazu.
  • Angular-Komponente – Der zentrale Baustein einer Angular-Oberfläche: eine TypeScript-Klasse mit HTML-Template und eigenen Styles. Komponenten zeigen Daten an, reagieren auf Benutzeraktionen und sind zu einem Baum verschachtelt. Sie kommunizieren über Inputs und Outputs und durchlaufen einen festen Lebenszyklus.
  • Angular-Routing – Der Router ordnet URLs Komponenten zu, z.B. /home und /customers. Er navigiert per Link oder aus dem Code, lädt Feature-Module erst bei Bedarf (Lazy Loading), schützt Routen mit Guards und reicht Parameter aus der URL als Strom weiter.
  • Arbeit und Energie – Arbeit ist Kraft mal Weg in Kraftrichtung, Energie die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten. Kinetische und potenzielle Energie wandeln sich ineinander um, ihre Summe bleibt ohne Reibung erhalten. Leistung ist Arbeit pro Zeit.
  • Backpropagation – Das Verfahren, mit dem ein mehrschichtiges neuronales Netz lernt: Der Fehler an der Ausgabe wird rückwärts durch das Netz verteilt, im Verhältnis zu den Gewichten. Mit der Kettenregel ergibt sich daraus für jedes Gewicht, wie es geändert werden muss, damit der Fehler kleiner wird.
  • Barrierefreiheit – Accessibility: Anwendungen so gestalten, dass auch Menschen mit Seh-, Lese- oder anderen Einschränkungen sie nutzen können, durch saubere Programmierung, ausreichenden Kontrast, nicht nur Farbe als Unterscheidung, verständliche Texte bis hin zu Leichter Sprache. Laut Quelle (2017) nur für Behörden Pflicht, in Deutschland seit Juni 2025 durch das BFSG auch für viele Unternehmen; davon profitieren alle Nutzer.
  • Berechenbarkeit – Die Frage, welche Funktionen und Probleme überhaupt algorithmisch lösbar sind. Turing-, WHILE- und GOTO-Berechenbarkeit sind gleichwertig (Churchsche These), und manche praktisch wichtigen Probleme sind prinzipiell unentscheidbar.
  • Betriebswirtschaftliche Kennzahl – Ein Verhältnis, mit dem die Erreichung der Formalziele gemessen wird. Die vier Grundkennzahlen sind Produktivität (Mengen), Wirtschaftlichkeit (Werte), Rentabilität (Gewinn zu Kapital) und Liquidität (Zahlungsfähigkeit).
  • Bildcodierung – Kompression von Bildern und Videos, indem Redundanz (verlustfrei) und Irrelevanz (verlustbehaftet) entfernt werden. Grundlage ist die Informationstheorie, Anwendungen sind Fax, JPEG und MPEG.
  • Bildfilter – Operatoren, die jeden Bildpunkt aus seiner Nachbarschaft neu berechnen. Lineare Filter sind Faltungen mit einer Maske (Tiefpass glättet, Hochpass schärft oder findet Kanten). Nichtlineare und morphologische Filter arbeiten mit Rangordnung und Form.
  • Bildsegmentierung – Unterteilung eines Bildes in zusammenhängende Bereiche mit gleichen Eigenschaften (Objekte vs. Hintergrund). Hier beginnt der Übergang von der Zahlenmatrix zur symbolischen Beschreibung.
  • Bildverbesserung – Sammelbegriff für alle Manipulationen, die ein Bild für den Betrachter (subjektiv) oder für die maschinelle Auswertung (objektiv) besser nutzbar machen. Dazu gehört auch das Erkennen und Beheben von Artefakten.
  • Boolesche Algebra – Die Algebra der Wahrheitswerte 0 und 1 mit den Verknüpfungen und, oder, xor und nicht. Als Schaltalgebra beschreibt sie digitale Schaltungen. Mit Wahrheitstabellen, Rechengesetzen und dem Karnaugh-Diagramm lassen sich Ausdrücke prüfen und vereinfachen.
  • Business Continuity Planning – Proaktive, prozessorientierte Planung, damit eine Organisation nach einem Notfall ihre kritischen Geschäftsprozesse weiterführen kann. Dazu gehören Notfallhandbuch, Krisenkommunikation, Business Impact Analysis, Recovery-Plan und Ausweichstandorte.
  • Chomsky-Hierarchie – Einteilung der formalen Sprachen in vier ineinander geschachtelte Klassen (Typ 3 ⊂ Typ 2 ⊂ Typ 1 ⊂ Typ 0), jeweils mit passender Grammatikform und passendem Automatenmodell.
  • Colour-Management – Verfahren, das Farben zwischen Geräten (Scanner, Monitor, Drucker) so abgleicht, dass sie überall gleich aussehen. Es arbeitet mit ICC-Profilen und einem geräteunabhängigen Referenzfarbraum.
  • Container – Ein Container ist eine vom restlichen System isolierte Umgebung, die eine Anwendung mit Code und allen Abhängigkeiten enthält und überall gleich läuft. Er entsteht aus einem unveränderlichen Image, bekommt eine eigene beschreibbare Schicht, speichert dauerhafte Daten in Volumes oder Bind Mounts und kommuniziert über Netzwerke und veröffentlichte Ports.
  • Container-Orchestrierung – Container-Orchestrierung verteilt, startet, überwacht und skaliert Container auf einem Cluster aus vielen Rechnern. Man beschreibt nur den gewünschten Zielzustand, etwa „drei Kopien dieses Webservers“, und das System stellt ihn her und hält ihn aufrecht. Die bekanntesten Werkzeuge sind Docker Swarm und Kubernetes.
  • Datenhoheit – Das eigene Wissen bleibt in eigener Hand: in offenen Formaten, auf eigenem Speicher und ohne Abhängigkeit von einer Plattform.
  • Datenschutz Schweiz – Rechtlicher Rahmen in der Schweiz für den Umgang mit Personendaten (Bundesverfassung Art. 13, Datenschutzgesetz DSG) und für die elektronische Signatur. Hier ist der Stand von 2004 dokumentiert, er ist inzwischen mehrfach revidiert.
  • Dependency Injection – Ein Entwurfsmuster: Eine Klasse erzeugt ihre Abhängigkeiten nicht selbst, sondern bekommt sie von aussen. In Angular stellt ein Injektor zur Laufzeit die passenden Instanzen bereit. Das macht Code austauschbar und gut testbar.
  • Differentialrechnung – Bestimmt zu einer Funktion ihre Steigungsfunktion, die erste Ableitung, als Grenzwert des Differenzenquotienten. Mit Ableitungsregeln lassen sich beliebige Funktionen ableiten. Angewendet wird das in der Kurvendiskussion und bei Extremwertaufgaben, also überall, wo etwas minimal oder maximal werden soll.
  • Digitale Bildverarbeitung – Maschinelle Verarbeitung digitalisierter Bilder, von der Bildverbesserung bis zur Erkennung und Deutung von Objekten. Das Ziel ist die Automatisierung visueller Aufgaben.
  • Digitale Signatur – Asymmetrisches Verfahren, bei dem der Absender den Hashwert eines Dokuments mit seinem privaten Schlüssel signiert. Es sichert Integrität, Authentizität und Verbindlichkeit. Ein Zertifikat bindet den öffentlichen Schlüssel an eine reale Person.
  • Distributionspolitik – Das „Place“ der 4 P. Die Distributionspolitik gestaltet und steuert, wie ein Produkt vom Produzenten zum Verbraucher gelangt: über welche Absatzwege und Absatzorgane (akquisitorisch) und wie es physisch dorthin kommt.
  • Docker Compose – Docker Compose startet eine Anwendung aus mehreren Containern mit einem einzigen Befehl. Die Services, ihre Images, Ports, Volumes, Umgebungsvariablen und Abhängigkeiten stehen in einer YAML-Datei compose.yaml; docker compose up legt dazu automatisch ein gemeinsames Netzwerk an.
  • Dockerfile – Ein Dockerfile ist eine Textdatei mit Anweisungen, aus der docker build ein eigenes Image baut: Basis-Image wählen, Pakete installieren, Dateien kopieren, Startbefehl festlegen. So wird die Einrichtung einer Anwendung als Code beschrieben, versioniert und jederzeit gleich wiederholbar.
  • Elektrischer Stromkreis – Strom ist fliessende Ladung, angetrieben durch eine Spannung und begrenzt durch den Widerstand (ohmsches Gesetz U = R·I). In Reihe addieren sich Widerstände, parallel ihre Kehrwerte. Die kirchhoffschen Regeln lösen beliebige Netze, ein RC-Glied entlädt sich exponentiell.
  • Elektromagnetische Induktion – Ändert sich der magnetische Fluss durch eine Leiterschleife, entsteht eine Spannung (faradaysches Gesetz), deren Strom der Änderung entgegenwirkt (lenzsche Regel). Das erklärt Generatoren, Spulen und das Verhalten von Wechselstromkreisen mit Widerstand, Kondensator und Spule.
  • Elektrostatik – Die Lehre von ruhenden elektrischen Ladungen: Ladungen ziehen sich an oder stossen sich ab (Coulomb-Gesetz), sie erzeugen ein elektrisches Feld, und das Potenzial beschreibt die Energie pro Ladung. Die Spannung ist eine Potenzialdifferenz, ein Kondensator speichert Ladung und Energie.
  • Endlicher Automat – Abstrakte Maschine mit endlich vielen Zuständen. Sie liest ein Wort Symbol für Symbol, wechselt dabei den Zustand und akzeptiert das Wort, wenn sie am Ende in einem Endzustand steht. Endliche Automaten erkennen genau die regulären Sprachen.
  • Faltungsnetz – Ein Faltungsnetz (Convolutional Neural Network, CNN) ist ein tiefes neuronales Netz für Bilder, Audio und Video. Faltungsschichten mit kleinen, gelernten Filtern erkennen lokale Muster, Pooling verkleinert die Karten, ein vollständig verbundenes Netz klassifiziert am Schluss. Es lernt die Merkmale selbst, statt sie von Hand vorgegeben zu bekommen.
  • Farbmetrik – Die Lehre von der Messung und numerischen Beschreibung von Farben. Grundlage sind Farbräume wie CIE-XYZ, CIE-L*a*b* und sRGB sowie die Umrechnungen zwischen ihnen.
  • Feature Engineering – Feature Engineering ist die Aufbereitung von Rohdaten zu einer Tabelle mit Zahlen, mit der ein Lernverfahren arbeiten kann: Merkmale kodieren, skalieren, extrahieren, kombinieren und auswählen. Es ist der aufwendigste Teil jedes Machine-Learning-Projekts und steht im Prozessmodell CRISP-DM in der Phase Datenvorbereitung.
  • Folge und Reihe – Eine Folge ordnet den natürlichen Zahlen der Reihe nach Werte a₁, a₂, a₃ … zu, eine Reihe summiert sie auf. Wichtig sind arithmetische Folgen (konstante Differenz) und geometrische Folgen (konstanter Quotient) sowie ihre Grenzwerte, z.B. die Summe einer unendlichen geometrischen Reihe.
  • Formale Sprache – Eine Menge von Wörtern (endlichen Zeichenfolgen) über einem Alphabet. Sie wird durch Automaten erkannt oder durch Grammatiken erzeugt und ist das Grundobjekt der Automatentheorie.
  • Formulargestaltung – Regeln für nutzerfreundliche Formulare: so kurz wie möglich, einspaltig, klar beschriftete und ausreichend grosse Felder, gekennzeichnete Pflichtfelder, Prüfung schon während der Eingabe und hilfreiche Fehlermeldungen direkt beim Feld. Formulare entscheiden über Bestellungen, Anmeldungen und Anfragen.
  • Fourier-Transformation – Zerlegt ein Bild in gewichtete sinus- und cosinusförmige Basisbilder und überführt es so vom Ortsraum in den Frequenzraum, wo sich viele Eigenschaften leichter erkennen und bearbeiten lassen.
  • Funktion – Eine Zuordnung, die jedem x aus dem Definitionsbereich genau ein y aus dem Wertebereich zuweist. Die wichtigsten Grundtypen sind die Gerade und die Parabel. Dazu kommen die Umkehrfunktion und das Verhalten an Definitionslücken und im Unendlichen (Grenzwerte).
  • Geometrische Optik – Licht als Strahl: Er wird an Spiegeln unter gleichem Winkel reflektiert und beim Übergang zwischen Stoffen nach dem snelliusschen Gesetz gebrochen. Hohlspiegel und Sammellinsen bündeln Licht zu reellen oder virtuellen Bildern, Wölbspiegel und Zerstreuungslinsen verkleinern. Eine Gleichung beschreibt alle: 1/a_G + 1/a_B = 1/f.
  • Gleichungssystem – Mehrere Gleichungen mit mehreren Unbekannten, die gleichzeitig erfüllt sein müssen. Lineare Systeme löst man durch Einsetzen, Gleichsetzen oder Addieren, oder mit Determinanten nach der Cramerschen Regel.
  • Gradientenverfahren – Ein Verfahren, das das Minimum einer Funktion findet, indem es in kleinen Schritten immer in Richtung des steilsten Abstiegs geht. So werden neuronale Netze trainiert: Die Funktion ist der Fehler, die Stellgrössen sind die Gewichte. Es braucht keine geschlossene Formel, kann aber in einem lokalen Minimum stecken bleiben.
  • Gravitation – Die gegenseitige Anziehung aller Massen nach Newtons Gravitationsgesetz F = G·m₁·m₂/r². Sie erklärt das Gewicht, die Erdbeschleunigung g = 9,8 m/s², Satellitenbahnen und die keplerschen Gesetze.
  • Harmonische Schwingung – Eine periodische Hin-und-her-Bewegung, bei der die rücktreibende Kraft proportional zur Auslenkung ist (hookesches Gesetz). Die Auslenkung folgt einer Sinus- bzw. Kosinuskurve, die Kreisfrequenz hängt nur von Federkonstante und Masse ab (ω = √(k/m)), beim Pendel nur von der Länge.
  • Hashfunktion – Einwegfunktion, die aus einer beliebig langen Nachricht einen kurzen, fälschungssicheren „digitalen Fingerabdruck“ berechnet. Mit einem geheimen Schlüssel kombiniert (MAC) sichert sie Integrität und Authentizität.
  • Hauptsätze der Thermodynamik – Die vier Grundgesetze der Wärmelehre: thermisches Gleichgewicht (0.), Energieerhaltung mit Wärme (1.), Wärme fliesst von warm nach kalt (2.), der absolute Nullpunkt ist unerreichbar (3.). Daraus folgen die Zustandsänderungen von Gasen und die Grenze jeder Wärmekraftmaschine, der Carnot-Wirkungsgrad.
  • Ideales Gas – Ein Modellgas, für das die Zustandsgleichung p·V = n·R·T gilt. Stoffmenge wird in Mol gezählt (6,02 · 10²³ Teilchen), und die Temperatur ist ein Mass für die mittlere Bewegungsenergie der Gasteilchen: ³⁄₂·k·T.
  • Impuls – Masse mal Geschwindigkeit (p = m·v), ein Vektor. Ein Kraftstoss F·Δt ändert den Impuls, in einem abgeschlossenen System bleibt der Gesamtimpuls erhalten. Damit lassen sich Stösse berechnen, ohne Kraft und Stossdauer zu kennen.
  • Informationsarchitektur – Wie die Inhalte einer Website oder App geordnet und benannt sind (Informationsarchitektur) und wie Nutzer zu ihnen gelangen (Navigationsarchitektur). Ermittelt wird sie am besten mit den Nutzern per Card Sorting und geprüft per Tree Testing.
  • Informationssicherheit – Schutz von Informationen als wertvollem Unternehmensgut: eine Managementaufgabe, die Risiken erkennt, analysiert, bewältigt und überwacht und dazu organisatorische, logische, physische und technische Massnahmen kombiniert.
  • Integralrechnung – Die Umkehrung des Ableitens. Das bestimmte Integral misst die Fläche unter einer Kurve als Grenzwert von Rechtecksummen. Das unbestimmte Integral ist die Menge aller Stammfunktionen. Damit berechnet man Flächen, Rotationsvolumen, Bogenlängen und Mantelflächen, und wo keine Stammfunktion greifbar ist, näherungsweise mit Trapez- oder Simpsonregel.
  • IT-Audit – Unabhängige Prüfung, ob Kontrollen wie beschrieben wirken (Verfahrensprüfung) und ob Ergebnisse stimmen (Ergebnisprüfung). Sie läuft in vier Phasen von der Vorbereitung bis zum Bericht und nutzt Rahmenwerke wie Cobit.
  • Just-in-time – Ein Produktionskonzept, bei dem Güter erst dann hergestellt oder bereitgestellt werden, wenn ein Bedarf nachgewiesen ist, in kleinen Mengen und möglichst ohne Lager. Es gehört zur schlanken Produktion (Lean Production) und setzt fehlerfreie Prozesse und enge Lieferantenbeziehungen voraus.
  • Kellerautomat – Ein endlicher Automat mit einem zusätzlichen, unbeschränkten Stapelspeicher (Keller, Stack). Er erkennt genau die kontextfreien Sprachen und ist das Maschinenmodell hinter jedem Parser.
  • KI-Ethik – KI-Ethik fragt, wie KI-Systeme fair, nachvollziehbar, umweltverträglich und rechtskonform entwickelt und eingesetzt werden. Die wichtigsten Themen sind algorithmische Fairness (Bias), Erklärbarkeit, der Verbrauch von Energie und Wasser sowie Datenschutz, Urheberrecht, KI-Gesetze und Haftung. Sie gehören schon an den Anfang jedes Projekts.
  • Kinematik – Die Beschreibung von Bewegung ohne Frage nach ihrer Ursache: Strecke, Geschwindigkeit und Beschleunigung, verbunden durch wenige Gleichungen, die bei konstanter Beschleunigung gelten, vom Anfahren an der Ampel bis zur Flugbahn einer Kanonenkugel.
  • Klassische Kryptographie – Verschlüsselung per Buchstabenverschiebung (Caesar, Vigenère) und ihre statistische Kryptoanalyse mit Kasiski- und Friedman-Test. Sie zeigt, warum nur ein zufälliger Schlüssel von Textlänge perfekt sicher ist.
  • Kombinatorik – Die Lehre vom Abzählen: Wie viele Möglichkeiten gibt es, Elemente anzuordnen oder auszuwählen? Unterschieden wird nach Anordnen (Permutation), Wählen (Kombination) oder beidem (Variation), jeweils mit oder ohne Wiederholung.
  • Kommunikationspolitik – Das „Promotion“ der 4 P. Die Kommunikationspolitik übermittelt Informationen über Produkte und Unternehmung an Kunden und Öffentlichkeit. Ihre vier Instrumente sind Public Relations, Werbung, Verkaufsförderung und persönlicher Verkauf.
  • Komplexe Zahl – Eine Zahl z = x + iy aus einem Realteil und einem Imaginärteil, mit i = √−1. Sie lässt sich auch in Polarform r·cis φ oder in Exponentialform r·e^(iφ) schreiben. Dort werden Multiplikation, Division, Potenzen und Wurzeln besonders einfach.
  • Komplexitätstheorie – Untersucht, wie viel Zeit und Speicher lösbare Probleme benötigen. Sie teilt Probleme mit der O-Notation in Klassen ein. Die zentrale offene Frage ist P vs. NP.
  • Konditionenpolitik – Das „Price“ der 4 P. Die Konditionenpolitik entscheidet über das Entgelt für die Produkte und die Bedingungen, zu denen sie bezogen werden: Preis, Rabatte, Transport, Zahlung, Absatzfinanzierung und Kundendienst.
  • Kontextfreie Sprache – Sprachklasse Typ 2. Sie wird von kontextfreien Grammatiken erzeugt und von Kellerautomaten erkannt und ist die Grundlage für die Syntax von Programmiersprachen und den Compilerbau.
  • Kreisbewegung – Bewegung auf einer Kreisbahn: Die Geschwindigkeit zeigt immer tangential, eine zum Mittelpunkt gerichtete Zentripetalbeschleunigung v²/r ändert ständig ihre Richtung. Mit Winkel, Winkelgeschwindigkeit und Winkelbeschleunigung gelten die gleichen Gleichungen wie bei der geradlinigen Bewegung.
  • Künstliches neuronales Netz – Ein Rechenmodell nach dem Vorbild des Gehirns: Schichten von Knoten, die gewichtete Signale summieren und über eine Aktivierungsfunktion weitergeben. Es lernt aus Beispielen, indem es seine Gewichte mit Backpropagation und Gradientenverfahren anpasst. So löst es Aufgaben wie Bilderkennung, für die sich keine Regeln aufschreiben lassen.
  • Lagerhaltung – Lagerbestände puffern Unterschiede in Zeit, Menge und Ort zwischen Zugang und Verbrauch. Die Lagerhaltung wägt Lieferbereitschaft gegen Lagerkosten ab und wählt Lagertyp, Lagertechnik und Einlagerungsregeln.
  • Linearer Klassifikator – Ein Klassifikator, der zwei Klassen mit einer Geraden (allgemein einer Ebene) trennt. Er lernt, indem er seine Parameter anhand des Fehlers schrittweise anpasst, gedämpft durch eine Lernrate. Er ist der einfachste Baustein neuronaler Netze und scheitert an Problemen wie XOR, die sich nicht mit einer Geraden trennen lassen.
  • LLM Wiki – Muster für eine persönliche Wissensbasis, in dem ein Sprachmodell aus Rohquellen schrittweise ein vernetztes Markdown-Wiki aufbaut und dauerhaft pflegt.
  • Logistik – Die Steuerung eines Flusses materieller oder immaterieller Objekte, einschliesslich der Gestaltung des Systems aus technischen Einrichtungen und Planungs- und Entscheidungssystem. Sie verbindet Beschaffung, Produktion und Distribution zu einer durchgehenden Kette vom Lieferanten bis zum Endabnehmer.
  • Magnetismus – Magnetfelder wirken nur auf bewegte Ladungen, mit einer Kraft senkrecht zur Bewegung (F = q·v·B·sin θ). Sie verrichten dabei keine Arbeit, zwingen Ladungen aber auf Kreisbahnen und drehen Spulen in Motoren. Umgekehrt erzeugt jeder Strom ein Magnetfeld.
  • Marketing – „Den Markt bearbeiten“. Marketing ist eine Denkhaltung, bei der der Markt Ausgangs- und Zielpunkt aller unternehmerischen Handlungen ist, und zugleich die Funktion, die alle marktgerichteten Aktivitäten plant, koordiniert und kontrolliert.
  • Marketing-Mix – Die Kombination der Marketing-Instrumente, die eine Unternehmung zu einem Zeitpunkt einsetzt. Der optimale Marketing-Mix stiftet den grössten Nutzen für das Marketing-Ziel, lässt sich aber wegen der vielen Kombinationen und Wechselwirkungen nur mit Heuristiken annähern.
  • Markt und Konsumentenverhalten – Der Absatzmarkt umfasst alle tatsächlichen und potenziellen Abnehmer einer Unternehmung. Um ihn zu bearbeiten, muss man wissen, wer kauft, warum und wie, wie sich der Markt in Segmente teilen lässt und wie gross er ist.
  • Marktforschung – Die systematische, auf wissenschaftlichen Methoden beruhende Gewinnung und Auswertung von Informationen über den Markt. Sie liefert objektive Grundlagen für Planung, Entscheidung, Anordnung und Kontrolle von Marketing-Massnahmen.
  • Maschinelles Lernen – Maschinelles Lernen (Machine Learning, ML) ist das Teilgebiet der künstlichen Intelligenz, in dem Systeme Muster aus Beispielen lernen und auf unbekannte Fälle verallgemeinern, statt fest programmierte Regeln zu befolgen. Man unterscheidet überwachtes, unüberwachtes, teilüberwachtes und verstärkendes Lernen. Neuronale Netze sind eine Methodenfamilie darin, Deep Learning deren tiefe Variante.
  • Materialwirtschaft – Der Bereich, der das Material in der erforderlichen Menge und Qualität zur rechten Zeit am rechten Ort bereitstellt, entsorgt und dabei die Kosten optimiert. Er umfasst Beschaffung, Lagerung und Verteilung und ist selbst nicht wertschöpfend.
  • Memex – Von Vannevar Bush 1945 entworfener privater Wissensspeicher mit assoziativen Pfaden zwischen Dokumenten und historisches Vorbild des LLM Wikis.
  • Merkmalsextraktion – Beschreibt segmentierte Objekte durch charakteristische Zahlenwerte (Merkmale, Deskriptoren) und Datenstrukturen. Das reduziert die Datenmenge stark und ist die Grundlage für die Klassifikation.
  • Microservices – Microservices sind eine Softwarearchitektur, in der eine Anwendung aus vielen kleinen, eigenständigen Diensten mit eng begrenzter Aufgabe besteht, die über Schnittstellen miteinander sprechen. Sie lassen sich einzeln austauschen und skalieren, machen aber Entwicklung, Test und Betrieb komplexer. Das Gegenmodell ist der Monolith.
  • Moderne Physik – Die Physik jenseits der klassischen Mechanik: Quantenphysik und Unschärferelation im ganz Kleinen, allgemeine Relativitätstheorie mit gekrümmter Raumzeit und schwarzen Löchern, Quarks und Antimaterie, Urknall, dunkle Materie und dunkle Energie. Das Buch stellt sie im Kapitel „Zehn wilde Theorien“ nur im Überblick vor.
  • Modernes JavaScript – Die Sprachmittel, die JavaScript seit ES2015 (ECMAScript 6) bekommen hat: let/const mit Blockgültigkeit, Pfeilfunktionen, ES-Module, nicht verändernde Array-Methoden, Spread und Destrukturierung sowie async/await. Sie bilden die Grundlage von TypeScript und Angular.
  • Mustererkennung – Automatische Zuordnung von Mustern (Merkmalsvektoren oder strukturellen Beschreibungen) zu Klassen, mit deterministischen, statistischen oder lernenden Klassifikatoren bis hin zu künstlichen neuronalen Netzen.
  • Netzwerksicherheit – Schutz von Daten, Endsystemen und Teilnetzen bei der Übertragung: Bedrohungen kennen, Netze klassifizieren, mit Firewalls, IDS und sicheren Protokollen abschotten und alle Endgeräte gegen Malware schützen.
  • Newtonsche Gesetze – Die drei Grundgesetze der Mechanik von Isaac Newton (17. Jahrhundert): Trägheit, Kraft gleich Masse mal Beschleunigung, und zu jeder Kraft eine gleich grosse Gegenkraft. Sie gelten bei Alltagsgeschwindigkeiten ausgezeichnet.
  • Nutzerzentrierte Entwicklung – User-Centered Design (UCD): Die künftigen Nutzer werden von Anfang an einbezogen, ihre Ziele, Aufgaben und ihr Umfeld bestimmen die Gestaltung, und in Runden wird getestet und verbessert, bis das Ergebnis gut ist. Genormt als „menschzentrierte Gestaltung“ in ISO 9241-210.
  • Persona – Fiktives, aber auf echten Daten beruhendes Nutzerprofil, das eine Nutzergruppe mit Zielen, Verhalten und Umfeld verkörpert. Personas geben dem ganzen Team ein gemeinsames Bild der Nutzer und begleiten alle Entscheidungen im Projekt.
  • Persönlicher Kontext für LLMs – Ein Sprachmodell liefert deutlich bessere Hilfe, wenn es Zugriff auf das strukturierte, persönliche Wissen seines Nutzers hat.
  • Perzeptron – Das älteste lernfähige Neuronenmodell (Frank Rosenblatt, Ende der 1950er-Jahre): gewichtete Summe der Eingänge plus Stufenfunktion. Es lernt jede linear trennbare Aufgabe sicher, scheitert aber an XOR. Seine Weiterentwicklung Adaline lernt am ungestuften Signal mit der Delta-Regel, mehrere Perzeptronen in Schichten (MLP) lösen XOR.
  • Physik – Die Naturwissenschaft, die Modelle der Welt aufstellt, sie mathematisch fasst und daraus Vorhersagen ableitet. Grundlage sind Messungen in einheitlichen Masssystemen mit ehrlich angegebener Genauigkeit.
  • Potenz, Wurzel und Logarithmus – Drei zusammengehörige Operationen: Die Potenz rechnet aᵇ aus, die Wurzel sucht die Basis, der Logarithmus sucht den Exponenten. Dazu gehören die Rechengesetze, der Binomialkoeffizient und das Lösen von quadratischen, Exponential-, Logarithmus- und Wurzelgleichungen.
  • Preispolitik – Der Kern der Konditionenpolitik: Wie legt eine Unternehmung ihre Preise fest? Die Theorie sucht den gewinnmaximalen Preis mit Preis-Absatz-Funktion und Grenzbetrachtung. Die Praxis orientiert sich an Kosten, Gewinnziel, Nachfrage oder Konkurrenz und verfolgt längerfristige Preisstrategien.
  • Problemlösungsprozess – Ein sich ständig wiederholender Zyklus aus sechs Phasen, mit dem eine Unternehmung ihre Probleme bearbeitet. Gesteuert wird er durch die Führung mit Planung, Entscheidung, Anordnung und Kontrolle.
  • Produktentwicklung – Alle technischen, markt- und produktionsorientierten Tätigkeiten in Forschung und Entwicklung, die ein neues oder verbessertes Produkt oder Verfahren schaffen. Der Weg führt von der Idee über den Prototyp und die Nullserie bis zur Markteinführung.
  • Produktionsplanung und -steuerung – PPS: Das computergestützte Planungs- und Entscheidungssystem, das Material und Ressourcen so einplant, dass geplante Mengen rechtzeitig fertig werden. Kern sind die Materialbedarfsplanung (MRP) mit Stücklisten und die Kapazitätsplanung (CRP). Danach werden die Aufträge freigegeben, eingeplant und zurückgemeldet.
  • Produktionswirtschaft – Der Bereich (Operations Management), der aus bereitgestellten Inputs die Endprodukte herstellt, also die eigentliche Wertschöpfung leistet. Er legt Produktionsprogramm, Technologien, Fertigungstyp und die Organisation der Fabrik fest.
  • Produktlebenszyklus – Ein Modell, das den typischen Verlauf von Umsatz und Gewinn eines Produkts während seiner begrenzten Lebensdauer in fünf Phasen beschreibt, von der Einführung bis zur Verdrängung durch Neues.
  • Produktpolitik – Das erste der 4 P („Product“). Die Produktpolitik gestaltet Art und Menge des Absatzprogramms einer Unternehmung, dazu die Zusatzleistungen, die mit dem Produkt angeboten werden, z.B. Installation oder Reparaturdienst.
  • Prototyping – Ideen schrittweise sichtbar und testbar machen, bevor programmiert wird: von der Handskizze (Scribble) über Wireframe und Papierprototyp bis zum Mockup und zum interaktiven High-Fidelity-Prototyp. Je früher im Projekt, desto grober und billiger.
  • Public-Key-Infrastruktur – Eine PKI umfasst alle Instanzen, die asymmetrische Kryptographie in offenen Systemen nutzbar machen: Sie registriert Nutzer und stellt Zertifikate aus, verwaltet und prüft sie. Grundlage sind X.509-Zertifikate, CAs und RAs.
  • Reaktive Programmierung – Ein deklaratives Programmierparadigma, das mit Datenströmen arbeitet: Man beschreibt einmal, wie auf eintreffende Ereignisse reagiert wird, und Änderungen breiten sich automatisch aus. In Angular geschieht das mit RxJS-Observables und seit Angular 16 zusätzlich mit Signals.
  • Rechtsform – Die rechtliche Struktur einer Unternehmung. Im Schweizer Recht reicht sie von der Einzelunternehmung über Personengesellschaften bis zu AG, GmbH, Genossenschaft und Verein.
  • Reguläre Sprache – Die einfachste Sprachklasse (Typ 3). Sie wird gleichwertig durch endliche Automaten erkannt, durch reguläre Ausdrücke beschrieben und durch Typ-3-Grammatiken erzeugt.
  • Reibung – Die Kraft zwischen zwei Oberflächen, die einer Bewegung entgegenwirkt. Sie ist proportional zur Normalkraft (F_R = μ·F_N), unabhängig von der Kontaktfläche, beim Anfahren (Haftreibung) grösser als beim Gleiten (Gleitreibung).
  • Responsives Webdesign – Die Website passt ihr Layout mit flexiblem Raster, relativen Schriftgrössen und skalierbaren Bildern an jede Bildschirmbreite an, mit grundsätzlichen Umbrüchen an festgelegten Breakpoints. Konzipiert wird nach „Mobile First“ vom kleinsten Bildschirm aus.
  • Retrieval-Augmented Generation – RAG: Ein LLM sucht bei jeder Frage passende Textstücke aus hochgeladenen Dokumenten heraus und erzeugt daraus eine Antwort, ohne dass sich Wissen ansammelt.
  • Risikoanalyse – Systematische Ermittlung, welche Bedrohungen welche Schwachstellen mit welcher Wahrscheinlichkeit ausnutzen und welcher Schaden daraus entsteht. Sie ist die Grundlage für jedes Sicherheitskonzept.
  • Rotation – Die Mechanik drehender Körper: Drehmoment statt Kraft, Trägheitsmoment statt Masse, Winkelbeschleunigung statt Beschleunigung. Es gelten Στ = I·α, E_rot = ½·I·ω² und die Erhaltung des Drehimpulses L = I·ω.
  • Sicherheitsbewertung – Objektive Bewertung der Sicherheit von IT-Produkten und -Prozessen durch neutrale Stellen: von den Orange-Book-Klassen über ITSEC (E0–E6) bis zu den Common Criteria (EAL1–7). Dazu kommt das Capability Maturity Model für die Reife von Prozessen.
  • Softwaretest – Automatisierte Tests prüfen, ob Code tut, was er soll. Mit guter Testabdeckung kann man Code mit Zuversicht ändern und erweitern. Unterschieden werden Unit-, Integrations- und End-to-End-Tests. In Angular heisst das vor allem: Service-Tests, Komponententests mit TestBed und E2E-Tests der wichtigsten Abläufe.
  • Spezielle Relativitätstheorie – Einsteins Theorie für gleichförmig bewegte Bezugssysteme: Die Naturgesetze und die Lichtgeschwindigkeit sind in allen Inertialsystemen gleich. Daraus folgen Zeitdilatation, Längenkontraktion, die Äquivalenz von Masse und Energie (E = mc²) und die Lichtgeschwindigkeit als Höchstgeschwindigkeit. Bei Alltagsgeschwindigkeiten geht sie in Newtons Mechanik über.
  • SQL – SQL (Structured Query Language) ist die Standardsprache, um Daten in relationalen Datenbanken abzufragen und zu ändern. Eine Abfrage beschreibt, welche Daten man will, nicht wie die Datenbank sie findet.
  • SQL-Join – Ein Join verbindet die Zeilen zweier Tabellen über eine Bedingung, meist gleiche Werte in einer gemeinsamen Spalte. Der Inner Join liefert nur Zeilen mit Partner. Die Outer Joins (Left, Right, Full) behalten zusätzlich die Zeilen ohne Partner und füllen die fehlenden Spalten mit NULL.
  • Standortwahl – Die Entscheidung, an welchem geographischen Ort eine Unternehmung ihre Produktionsfaktoren einsetzt. Sie stützt sich auf Standortfaktoren und wird in der Praxis oft mit einer Nutzwertanalyse getroffen.
  • State Management – Die Verwaltung des Zustands (der Daten) einer Anwendung: wo er liegt, wer ihn ändern darf und wie er über mehrere Orte synchron bleibt. Der Angular-Kurs unterscheidet sechs Arten von Zustand und wählt anhand von fünf Heuristiken zwischen Komponente, Service und Bibliothek.
  • Transformer – Eine Netzarchitektur (Vaswani et al., „Attention Is All You Need“, 2017), die eine ganze Folge von Tokens gleichzeitig verarbeitet und mit Self-Attention berechnet, wie stark jedes Token auf jedes andere achten soll. Sie ist parallelisierbar, erfasst weite Zusammenhänge und ist die Grundlage der grossen Sprachmodelle.
  • Trigonometrie – Die Lehre von den Winkelfunktionen sin, cos, tan und cot: am rechtwinkligen Dreieck, im allgemeinen Dreieck (Sinus- und Kosinussatz), als periodische Funktionen mit Umkehrfunktionen und in den Additionstheoremen.
  • Turingmaschine – Das mächtigste Automatenmodell: ein endlicher Automat mit unbeschränktem Arbeitsband, auf dem er lesen, schreiben und sich frei bewegen kann. Es präzisiert, was „berechenbar“ bedeutet, und ist das theoretische Modell jedes Computers.
  • TypeScript – JavaScript mit Typen: eine Obermenge von JavaScript, in der man nach und nach optionale statische Typen ergänzen kann. Der Compiler findet damit Fehler vor der Ausführung, und Editoren können besser vervollständigen und umbauen. TypeScript ist die Sprache von Angular.
  • UI-Richtlinien – Konkrete Gestaltungsregeln für die Elemente einer Website oder App: Header und Footer, Schrift, Farbe, Texte, Bilder, Icons, Links und Buttons, Listen, Akkordeons, Animationen, Suche und Filter sowie Styleguides. Grundsatz: Standards einhalten, weil Nutzer die meiste Zeit auf anderen Websites verbringen.
  • Ungleichung – Eine Aussage mit <, >, ≤ oder ≥ zwischen zwei Termen. Umgeformt wird wie bei Gleichungen, mit einer Ausnahme: Multipliziert oder dividiert man mit einer negativen Zahl, dreht sich das Zeichen um. Bei Brüchen braucht es deshalb eine Fallunterscheidung.
  • Unternehmensziel – Ein angestrebter Zustand, auf den eine Unternehmung ihr Handeln ausrichtet. Ziele werden nach Inhalt (Sach- und Formalziele), Dimension und gegenseitiger Beziehung unterschieden.
  • Unternehmung – Eine produktionsorientierte Wirtschaftseinheit, die für fremden Bedarf produziert. Sie wird als offenes, dynamisches, komplexes, autonomes, marktgerichtetes, produktives soziales System verstanden.
  • Unternehmungsverbindung – Ein Zusammenschluss von Unternehmungen, vom lockeren Konsortium bis zur Fusion. Unterschieden wird nach Produktionsstufe, Dauer sowie rechtlicher und wirtschaftlicher Selbständigkeit.
  • Usability – Gebrauchstauglichkeit: das Ausmass, in dem ein Produkt von bestimmten Nutzern in einem bestimmten Kontext genutzt werden kann, um Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen (ISO 9241-11). Gute Usability bemerkt man kaum, schlechte sofort.
  • Usability-Review – Expertenbewertung einer Anwendung ohne Nutzer: Experten spielen typische Aufgaben durch (Cognitive Walkthrough) und prüfen die Oberfläche gegen anerkannte Regeln wie Nielsens zehn Heuristiken und die ISO 9241 (heuristische Evaluation). Schnell und günstig, ersetzt aber keinen Test mit echten Nutzern.
  • Usability-Test – Testpersonen aus der Zielgruppe erledigen typische Aufgaben mit der Anwendung, während man sie beobachtet und befragt. Die vielseitigste und wichtigste UX-Methode: mit jedem Produkt und in jeder Phase anwendbar, und schon fünf Personen finden die meisten Probleme.
  • User Experience – UX, das Nutzungserlebnis: alle Wahrnehmungen und Reaktionen eines Menschen vor, während und nach der Nutzung eines Produkts oder Dienstes (ISO 9241-210). Usability fragt, ob der Nutzer sein Ziel erreicht; UX fragt, ob er mit dem Gesamterlebnis zufrieden, idealerweise begeistert ist.
  • User Research – Methoden, um Nutzer, ihre Bedürfnisse und ihren Nutzungskontext kennenzulernen, bevor man gestaltet: Fokusgruppen und Befragungen für Einstellungen und Erwartungen, Vor-Ort-Beobachtungen und Tagebuchstudien für das tatsächliche Verhalten im Alltag.
  • Vektor – Eine Grösse mit Betrag und Richtung, gezeichnet als Pfeil und gerechnet in Komponenten. Weg, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft und Impuls sind Vektoren, Masse, Zeit, Arbeit und Energie sind Skalare.
  • Verschlüsselung – Moderne Chiffren: Stromchiffren und One-Time-Pad, symmetrische Blockchiffren wie DES (schnell, aber Schlüsselverteilung schwierig) und asymmetrische Verfahren wie RSA (kein Schlüsseltausch nötig, aber rechenintensiv).
  • Verstärkendes Lernen – Beim verstärkenden Lernen (Reinforcement Learning) handelt ein Agent in einer Umgebung und bekommt für seine Aktionen Belohnungen oder Strafen. Ohne vorgegebene richtige Antworten lernt er eine Strategie, die die künftige Gesamtbelohnung maximiert. Das bekannteste Verfahren ist Q-Learning, bei grossen Zustandsräumen mit einem neuronalen Netz (Deep Q-Network).
  • Virtualisierung – Virtualisierung bildet Rechner oder Betriebssystemumgebungen in Software nach, damit mehrere voneinander abgeschottete Systeme auf derselben Hardware laufen. Eine virtuelle Maschine simuliert einen ganzen Rechner samt eigenem Kernel, ein Container teilt sich den Kernel des Hosts und virtualisiert nur die Anwendungsumgebung. Das macht Container leichter und schneller.
  • Wahrnehmungspsychologie – Erkenntnisse aus der Psychologie, auf denen gute Bildschirmgestaltung aufbaut: Grenzen des Kurzzeitgedächtnisses, Gestaltgesetze, Fitts' Gesetz, Blickmuster, schnelle Bauchentscheidungen und Effekte der Sozialpsychologie. Die Computer ändern sich, der Mensch nicht.
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung – Die Mathematik des Zufalls. Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses liegt zwischen 0 und 1. Bei gleich wahrscheinlichen Fällen ist sie günstige durch mögliche Fälle. Für „oder“, „und“ und „unter der Bedingung, dass“ gibt es den Additionssatz, den Multiplikationssatz und die bedingte Wahrscheinlichkeit.
  • Web-Analytics – Auswertung von Zugriffsdaten, um aus dem tatsächlichen Verhalten der Nutzer Schwachstellen zu finden: Absprünge, Ausstiege, Klickpfade, Ereignisse und Abbrüche im Konversionstrichter. Zeigt zuverlässig was Nutzer tun, aber nicht warum; deshalb mit qualitativen Methoden kombinieren.
  • Werbung – Das Instrument der Kommunikationspolitik, das über Existenz, Eigenschaften, Erhältlichkeit und Preis von Produkten informiert, rational und emotional. Geplant wird sie in einer Werbekonzeption, gesteuert über Zielgruppe, Budget und Erfolgskontrolle.
  • Wiki-Operationen – Die drei Abläufe eines LLM Wikis (Ingest, Query und Lint) sowie die beiden Hilfsdateien index.md und log.md.
  • Wirtschaftsgut – Ein knappes Gut, das menschliche Bedürfnisse befriedigt und deshalb bewirtschaftet werden muss. Wirtschaftsgüter sind der Gegenstand allen wirtschaftlichen Handelns.
  • Wissen mit Zinseszinseffekt – Die Idee, dass ein gepflegtes Wissenssystem mit jeder Session und jeder Quelle überproportional wertvoller wird, weil neues Wissen an bestehendes andockt.
  • Wissensbasierte Bildanalyse – Bildverstehen durch Abgleich von Bilddaten mit explizit gespeichertem Modellwissen, z.B. in semantischen Netzen, Frames, Grammatiken oder Produktionsregeln. Ausgeführt wird der Abgleich mit Suchstrategien und Systemarchitekturen wie dem Blackboard.
  • Wärme und Temperatur – Temperatur misst die ungeordnete Bewegung der Teilchen, Wärme ist Energie, die vom wärmeren zum kälteren Körper fliesst. Wärme ändert die Temperatur (Q = c·m·ΔT), die Länge und das Volumen, bei Phasenübergängen aber nur den Aggregatzustand. Übertragen wird sie durch Konvektion, Leitung und Strahlung.
  • Zahlensystem – Ein Stellenwertsystem stellt jede Zahl als Summe von Ziffern mal Potenzen einer Basis dar. In der Informatik sind neben dem Dezimalsystem vor allem das Dual-, Oktal- und Hexadezimalsystem wichtig, dazu das Einer- und Zweierkomplement für negative Zahlen.
  • Zugriffskontrolle – Logische Sicherheit: Wer bist du (Authentisierung), was darfst du (Autorisierung mit DAC, MAC oder RBAC), und was hast du getan (Accounting, Protokollierung, Monitoring)?
  • Zweites Gehirn – Ein externes, gepflegtes Wissenssystem, das Erkenntnisse dauerhaft festhält, miteinander verknüpft und aktiv für seinen Besitzer arbeitet.
  • Überanpassung – Überanpassung (Overfitting) heisst: Ein Modell lernt die Trainingsdaten so genau, bis hin zu Zufälligkeiten und Rauschen, dass es bei neuen Daten schlechter wird. Es verliert die Fähigkeit zu verallgemeinern. Man erkennt sie an einem Validierungsfehler, der wieder steigt, und bekämpft sie mit Early Stopping, Dropout und mehr (auch künstlich erzeugten) Daten.

Entitäten (26)

  • Angular CLI – Das Kommandozeilenwerkzeug ng für Angular. Es erzeugt Arbeitsbereiche, Anwendungen und Bausteine, startet den Entwicklungsserver, baut, testet und aktualisiert Projekte samt automatischer Code-Migration.
  • Claude – KI-Sprachmodell von Anthropic; in diesem Vault der Maintainer des Wikis (über Claude Code).
  • Docker – Docker ist die Standard-Software für Container und zugleich der Name der Firma Docker, Inc., die den Industriestandard dafür etabliert hat. Die Docker Engine ist Open Source, die Oberfläche Docker Desktop für grössere Firmen kostenpflichtig. Über Docker Hub werden fertige Images geteilt.
  • FFH Schweiz – Die Fernfachhochschule Schweiz, an der der Nutzer 2002–2004 Informatik- und Wirtschaftsfächer belegte (u.a. BWL mit Marketing und Material- und Produktionswirtschaft, Automatentheorie, Bildverarbeitung und Informationssicherheit) und dazu eigene Zusammenfassungen schrieb.
  • HP 48G – Grafikfähiger, programmierbarer Taschenrechner von Hewlett-Packard. Der Nutzer arbeitete im Mathematikunterricht des Studiengangs Informatik-Techniker TS an der STFW Winterthur (1996–1998) damit, fast jedes Kapitel seiner Zusammenfassung enthält eine Eingabeanleitung dafür.
  • Hugging Face – Unternehmen und Open-Source-Plattform mit Tausenden vortrainierter KI-Modelle, Datensätzen und Demo-Anwendungen (Spaces). Mit der Python-Bibliothek transformers lässt sich ein fertiges Modell in wenigen Zeilen für Textklassifikation, Zusammenfassung, Übersetzung oder Bildbeschreibung einsetzen.
  • ImageNet – Grosse Bilddatenbank mit 1000 Klassen, auf der von 2010 bis 2017 die ImageNet Large Scale Visual Recognition Challenge (ILSVRC) lief. Der Sieg des Faltungsnetzes AlexNet 2012 gilt als Beginn der Deep-Learning-Ära. Auf ImageNet vortrainierte Netze sind heute der Ausgangspunkt für Transfer Learning.
  • ITA – Die Klasse „ITA 96/98“ im Studiengang Informatik-Techniker TS an der STFW (Schweizerische Technische Fachschule Winterthur), die der Nutzer von 1996 bis 1998 besuchte. Dort entstand 1997 seine Mathematik-Zusammenfassung, die älteste Quelle in diesem Wiki.
  • Jakob Nielsen – Dänischer Informatiker, bekanntester Usability-Experte, Mitgründer der Nielsen Norman Group. Von ihm stammen die zehn Heuristiken für das Interface-Design (1995), die „Discount Usability“ und das F-Muster beim Lesen.
  • Jannis Seemann – Autor und Kursleiter des „Docker Bootcamp“, eines deutschsprachigen Online-Kurses zu Docker, Docker Compose, Docker Swarm und Kubernetes, dessen Folien vom November 2022 im Vault liegen.
  • Jens Jacobsen – Freiberuflicher Konzepter und UX-Berater (seit 1998), Co-Autor des „Praxisbuch Usability und UX“ (Rheinwerk 2017) und Betreiber des Blogs benutzerfreun.de.
  • Joachim Steinwendner – Co-Autor des Rheinwerk-Buchs „Neuronale Netze programmieren mit Python“, tätig am Laboratory for Web Science der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS), der Schule, an der der Nutzer studiert hat.
  • Kevin Kreuzer – Softwareberater, Blogger, Sprecher und Trainer für Angular. Zusammen mit Tomas Trajan Autor des Angular Mastery Workshop.
  • Kubernetes – Kubernetes (kurz K8s) ist die verbreitetste Plattform, um Container-Anwendungen auf Clustern zu betreiben, zu verteilen und zu skalieren. Ursprünglich von Google entwickelt, heute von der Cloud Native Computing Foundation getragen. Die kleinste Einheit ist der Pod, Anwendungen laufen als Deployments und werden über Services erreichbar.
  • Lorena Meyer – UX-Beraterin, Senior User Experience Consultant bei der eresult GmbH (Leitung Standort München, Stand 2017) und Co-Autorin des „Praxisbuch Usability und UX“.
  • MNIST – Die bekannteste Datenbank handgeschriebener Ziffern: 60 000 Trainings- und 10 000 Testbilder mit je 28 × 28 Graustufenpixeln und der richtigen Ziffer als Kennung. Sie dient seit Jahrzehnten als Standard-Prüfstein für Bilderkennungsverfahren.
  • NgRx – Eine Open-Source-Bibliothek für State Management in Angular. Der klassische Store folgt dem Redux-Muster mit Datenfluss in eine Richtung und ist mit RxJS gebaut. Seit NgRx 18 gibt es mit dem SignalStore eine schlankere Variante auf Basis von Signals.
  • Obsidian – Markdown-basierte Notiz-App, die im LLM Wiki als Oberfläche zum Lesen und Navigieren dient: „Obsidian is the IDE“.
  • PyTorch – Ein verbreitetes Open-Source-Framework für neuronale Netze in Python. Es bietet fertige Bausteine (Schichten, Aktivierungs- und Verlustfunktionen, Optimierer), berechnet Gradienten automatisch und kann das Training auf Grafikprozessoren (GPU) verlagern.
  • Roland Schwaiger – Co-Autor des Rheinwerk-Buchs „Neuronale Netze programmieren mit Python“ zusammen mit Joachim Steinwendner. Laut Vorwort beschäftigt er sich seit Jahren mit künstlichen neuronalen Netzen und genetischen Algorithmen.
  • RxJS – „Reactive Extensions for JavaScript“: eine Bibliothek für reaktive Programmierung mit Observables und Operatoren, voll typisiert in TypeScript. Angular verwendet sie für HttpClient, Reactive Forms und Router-Ereignisse.
  • Steven Holzner – US-amerikanischer Physiker und Sachbuchautor (Studium am MIT, Promotion an der Cornell University), Autor von „Physik für Dummies“ und weiteren Physik- und Computerbüchern.
  • STFW – Die Schweizerische Technische Fachschule Winterthur, eine technische Weiterbildungsschule seit 1935. Der Nutzer besuchte dort von 1996 bis 1998 den Studiengang Informatik-Techniker TS in der Klasse ITA 96/98.
  • TensorFlow – Open-Source-Framework von Google für maschinelles Lernen und neuronale Netze. Seit Version 2 ist die einfache Keras-Schnittstelle fest integriert, Berechnungen laufen standardmässig sofort (Eager Execution), und ein ganzes Ökosystem deckt Training, Speicherung und Einsatz bis aufs Handy ab.
  • Tomas Trajan – Softwareberater, Blogger, Sprecher und Trainer für Angular. Zusammen mit Kevin Kreuzer Autor des Angular Mastery Workshop.
  • Vannevar Bush – Entwarf 1945 den Memex, einen privaten Wissensspeicher mit assoziativen Verknüpfungen.

Synthesen (4)

  • Geschichte der neuronalen Netze – Zeitleiste der künstlichen neuronalen Netze von 1943 bis 2017: vom logischen Neuron über das Perzeptron, den KI-Winter und die Wiederentdeckung der Backpropagation bis zu Faltungsnetzen und Transformern. Sie zeigt, wie sich der konnektionistische Strang gegen die symbolische KI durchsetzte, vor allem dank Rechenleistung und Daten.
  • Heuristiken in BWL und Informatik – BWL und Informatik stossen auf dasselbe Hindernis: Die beste Lösung ist oft zu teuer zu berechnen oder lässt sich wegen fehlender Information gar nicht berechnen. Beide greifen deshalb zu Heuristiken, also Faustregeln, die schnell eine gute, aber nicht garantiert optimale Lösung liefern. Die fünf heuristischen Prinzipien für den Marketing-Mix aus dem Studium von 2002 haben direkte Gegenstücke in der KI-Forschung.
  • Sicherheit des eigenen Vaults – Die Grundsätze aus der Informationssicherheit (2004), angewendet auf dieses zweite Gehirn: Viele Schutzmechanismen stecken schon im Schema, die grösste Lücke ist ein echtes Backup mit Versionsgeschichte.
  • Wissensrepräsentation damals und heute – Vergleich der klassischen, formalen Wissensrepräsentation (semantische Netze, Frames, Regeln, Blackboard; Stand 2004) mit dem LLM Wiki. Die Architekturideen sind erstaunlich ähnlich geblieben. Geändert hat sich vor allem, wer das Wissen in welcher Form codieren muss.