Quelle - BWL Produkt- und Distributionspolitik Zusammenfassung

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Quelle - BWL Produkt- und Distributionspolitik Zusammenfassung
TypQuelle
Rohdateisources/Zusammenfassung BWL_Produktpolitik und Distributionspolitik.pdf
AutorRené Gisler (Nutzer dieses Wikis)
InstitutionFFH Schweiz
Datum_quelle2002-05-10
FormatPDF, 29 Seiten, einige Seiten mit Grafiken aus Lehrmitteln
Erstellt2026-09-26
Aktualisiert2026-09-26
Tagsbetriebswirtschaft, marketing, produktpolitik, distribution, studium

Eigene Prüfungszusammenfassung zu zwei der vier Marketing-Instrumente an der FFH Schweiz (Mai 2002). Behandelt werden die Gestaltung des Absatzprogramms und neuer Produkte sowie die Wege, auf denen ein Produkt zum Kunden gelangt.

Aufbau der Quelle

Seiten Kapitel Eingeflossen in
2–6 Absatzprogramm, Produktnutzen, Verpackung, Markierung, Kundendienst, produktpolitische Möglichkeiten Produktpolitik
7–8 Produktlebenszyklus und seine Beurteilung Produktlebenszyklus
9–14 Produktentwicklung: Ideen, Auswahl, Entwicklung, Prototyp, Nullserie, Einführung Produktentwicklung
15–25 Absatzweg, Absatzorgane, Franchising, Einzel- und Grosshandel, Kooperationsformen Distributionspolitik
26–29 Physische Distribution: Kosten, Lieferbereitschaft, Auftragsabwicklung, Lager, Transport Distributionspolitik, Logistik

Kernaussagen

  1. Produktpolitik gestaltet das Absatzprogramm nach Breite (Zahl der Produktarten) und Tiefe (Zahl der Ausführungen). Der Kunde kauft einen Grundnutzen (Produktkern) und einen Zusatznutzen (Design, Verpackung, Marke, Kundendienst) (Produktpolitik).
  2. Mit einem Programm kann eine Unternehmung vier Dinge tun: es beibehalten, Produkte abwandeln, neue aufnehmen oder Produkte streichen. Neue Produkte auf neuen Märkten heissen Diversifikation (Produktpolitik).
  3. Der Produktlebenszyklus beschreibt den typischen Verlauf von Umsatz und Gewinn in fünf Phasen. Er ist ein grobes Denkmodell, keine Prognose (Produktlebenszyklus).
  4. Die Produktentwicklung läuft von der Idee über Spezifikation, Konstruktion, Prototyp und Nullserie bis zur Markteinführung (Produktentwicklung).
  5. Die Distribution besteht aus einer akquisitorischen Seite (Absatzweg, Absatzorgane) und einer physischen Seite (Lager, Auftragsabwicklung, Transport). Sie soll die richtigen Produkte zur rechten Zeit am richtigen Ort zu minimalen Kosten verteilen (Distributionspolitik).

Bewertung

Einordnung (Claude)

Die Quelle ist eine Lernzusammenfassung ohne Literaturangaben. Mehrere Grafiken (Produktmerkmale, produktpolitische Möglichkeiten, Einflussfaktoren der Absatzmethode, Funktionen des Handels, Elemente der Auftragsabwicklung) sind aus Lehrbüchern eingescannt. Die Grafikseiten wurden beim Ingest mit PyMuPDF gerendert. Ausgewertet wurden vor allem das Distributionsschema (S. 15) und der Lebenszyklus (S. 7).

Der Stand ist 2002. Online-Handel kommt nur als „Telefonbestellung“ und „Versandhandel“ vor. E-Commerce und Plattformen fehlen ganz.

Fehler und Ungenauigkeiten in der Quelle
  • S. 7: In der Einführungsphase „stellt sich noch ein Gewinn ein“. Gemeint ist kein Gewinn, denn die Gewinnschwelle wird erst in der Wachstumsphase überschritten, wie der nächste Absatz selbst sagt (siehe Produktlebenszyklus).
  • S. 7: Degenerationsphase „Ablösung neuer Produkte“. Gemeint ist die Ablösung durch neue Produkte.
  • S. 6: Bei der Produktablösung „verändert das neue Produkt das alte“. Gemeint ist „verdrängt“.
  • S. 18: Beim indirekten Absatz sind „nur einen beschränkten Distributionsservice“ und „Abhängigkeit zu einem ausführenden Lieferanten“ unklar formuliert. Gemeint ist wohl: Der Hersteller muss selbst nur wenig Service leisten und wird vom Handel abhängig.

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