| Typ | Quelle |
|---|---|
| Rohdatei | sources/Zusammenfassung BWL_Konditions und Kommunikationspolitik.pdf |
| Autor | René Gisler (Nutzer dieses Wikis) |
| Institution | FFH Schweiz |
| Datum_quelle | 2002-05-12 |
| Format | PDF, 36 Seiten, viele Seiten mit Formeln, Diagrammen und Rechenbeispielen aus Lehrmitteln |
| Erstellt | 2026-09-26 |
| Aktualisiert | 2026-09-26 |
| Tags | betriebswirtschaft, marketing, preispolitik, kommunikation, studium |
Eigene Prüfungszusammenfassung zu zwei der vier Marketing-Instrumente an der FFH Schweiz (Mai 2002). Behandelt werden Preis, Rabatt und Transportbedingungen sowie Public Relations, Werbung, Verkaufsförderung und persönlicher Verkauf, zum Schluss der optimale Marketing-Mix.
Aufbau der Quelle
| Seiten | Kapitel | Eingeflossen in |
|---|---|---|
| 2 | Elemente der Konditionenpolitik | Konditionenpolitik |
| 2–12 | Preistheorie: Preis-Absatz-Funktion, Preiselastizität, Marktformen, Cournot-Punkt, Polypol, Kritik | Preispolitik |
| 12–20 | Praxisorientierte Preisbestimmung, Break-even, Preisstrategien, Preisdifferenzierung, Preisänderungen, Produkt-Mix | Preispolitik |
| 20–22 | Rabattpolitik, Push und Pull, Transportbedingungen | Konditionenpolitik |
| 23–24 | Kommunikationspolitik, Public Relations | Kommunikationspolitik |
| 24–31 | Werbung: Arten, Konzeption, Zielgruppe, Budget, Erfolgskontrolle | Werbung |
| 31–34 | Verkaufsförderung, persönlicher Verkauf, dyadischer Ansatz | Kommunikationspolitik |
| 35–36 | Optimaler Marketing-Mix, heuristische Prinzipien | Marketing-Mix |
Kernaussagen
- Die Konditionenpolitik (Preis, Rabatt, Transport, Zahlung, Absatzfinanzierung, Kundendienst) lässt sich im Gegensatz zu Produkt und Distribution kurzfristig ändern (Konditionenpolitik).
- In der Theorie liegt der gewinnmaximale Preis dort, wo Grenzerlös = Grenzkosten gilt (Cournot-Punkt). Die Modelle sind aber statisch, deterministisch und setzen rationale Käufer voraus. In der Praxis wird der Preis nach Kosten, Gewinnziel, Nachfrage oder Konkurrenz bestimmt (Preispolitik).
- Längerfristige Preisstrategien sind Prämien- oder Promotionspreise, Penetration oder Abschöpfung sowie Preisdifferenzierung (Preispolitik).
- Die Kommunikationspolitik hat vier Instrumente: Public Relations (Bild der ganzen Unternehmung), Werbung (Informationen über Produkte), Verkaufsförderung (zusätzliche Kaufanreize) und persönlicher Verkauf (Kommunikationspolitik, Werbung).
- Den optimalen Marketing-Mix kann man wegen der vielen Kombinationen und Wechselwirkungen nicht exakt berechnen. Man nähert sich ihm mit Heuristiken (Marketing-Mix).
Bewertung
Die Quelle ist eine Lernzusammenfassung. Formeln, Diagramme und Rechenbeispiele sind aus Lehrbüchern eingescannt (das Cournot-Beispiel nennt Meffert 1986, S. 289). Die Grafikseiten wurden beim Ingest mit PyMuPDF gerendert und ausgewertet. Nachgerechnet und korrekt: das Cournot-Beispiel (S. 9: x = 4, p = 6, Gewinn 6), das Break-even-Beispiel (S. 14: 4 Fr., 25 000 Stück, 1 Fr.) und das Beispiel zur Preisdifferenzierung (S. 17: Gewinn 500 Fr. ohne, 1750 Fr. mit Differenzierung).
Der Stand ist 2002. Online-Werbung, soziale Medien und Suchmaschinen kommen nicht vor. Bei „Lockvogelangeboten“ fehlt die rechtliche Grenze im UWG. Sie ist inzwischen in Preispolitik ergänzt (Quelle - Recherche - BWL Nachprüfung und Heuristiken 2026).
- S. 2: „Ansatzfinanzierung“ heisst richtig Absatzfinanzierung.
- S. 15: Beim Wertprinzip sei der Wert „vom Verkäufer subjektiv empfunden“. Gemeint ist der Käufer, denn es geht ja gerade nicht um die Kosten des Verkäufers (siehe Preispolitik).
- S. 7: Bei der Kreuzpreiselastizität ist im PDF das Zeichen ∞ verloren gegangen („T = “). Homogene Konkurrenz heisst T → ∞, heterogene 0 < T < ∞.
- S. 26: „Werbebeführten“ heisst richtig Werbeberührten.
- S. 31: „Umsatzreaktionsrate“ im Text, „Umsatzreaktionskonstante“ in der Aufzählung. Gemeint ist dasselbe (Parameter r).
Neu angelegte Seiten
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- FFH Schweiz – Hochschule, an der die Zusammenfassung entstand
- Quelle - BWL Produkt- und Distributionspolitik Zusammenfassung – die beiden anderen Marketing-Instrumente
- Quelle - BWL Marktforschung Zusammenfassung – liefert die Informationen, auf denen diese Entscheidungen beruhen
