Produktlebenszyklus

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Produktlebenszyklus
TypKonzept
QuellenQuelle - BWL Produkt- und Distributionspolitik Zusammenfassung
Quelle - BWL Konditionen- und Kommunikationspolitik Zusammenfassung
Erstellt2026-09-26
Aktualisiert2026-09-26
Tagsbetriebswirtschaft, marketing, produktpolitik, modell

Ein Modell, das den typischen Verlauf von Umsatz und Gewinn eines Produkts während seiner begrenzten Lebensdauer in fünf Phasen beschreibt, von der Einführung bis zur Verdrängung durch Neues.

Phasen

Phase Umsatz Gewinn Typisch
Einführung Probe- und Neugierkäufe noch kein Gewinn hohe Einführungskosten
Wachstum neue Käuferschichten, überproportionales Wachstum, gegen Ende stabiler Gewinnschwelle wird überschritten Marktausweitung
Reife Marktvolumen wächst noch, Zuwachsraten sinken oft der höchste Gewinn
Sättigung Wachstum steht still sinkt Relaunch: Differenzierung, neues Design, Preisnachlässe
Degeneration sinkt sinkt Verdrängung durch technisch bessere Produkte

(Quelle - BWL Produkt- und Distributionspolitik Zusammenfassung, S. 7)

Fehler in der Quelle

S. 7 schreibt zur Einführungsphase „Es stellt sich noch ein Gewinn ein“. Gemeint ist kein Gewinn, denn laut dem nächsten Absatz wird die Gewinnschwelle erst in der Wachstumsphase überschritten.

Beurteilung

Das Modell macht nur allgemeine Aussagen. Die Quelle nennt diese Einschränkungen:

  • Unklar ist, worauf es sich bezieht: auf eine Produktgruppe (Bier), ein einzelnes Produkt (Light-Bier) oder die Marke eines Herstellers.
  • Der Verlauf hängt von der Güterart ab (Investitions-, Gebrauchs-, Konsumgut).
  • Die Dauer des Zyklus und der einzelnen Phasen ist sehr verschieden und lässt sich selten im Voraus bestimmen.
  • Art und Umfang der eingesetzten Marketing-Massnahmen werden nicht berücksichtigt.
Einordnung (Claude)

Der letzte Punkt ist der wichtigste: Der Zyklus ist teilweise eine Folge des Marketings und kein Naturgesetz. Wer ein Produkt früh aufgibt, weil es scheinbar in die Sättigung kommt, erzeugt den Niedergang womöglich selbst.

Bezug zu anderen Instrumenten

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