Problemlösungsprozess

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Problemlösungsprozess
TypKonzept
QuellenQuelle - BWL Grundlagen Zusammenfassung
Erstellt2026-09-25
Aktualisiert2026-09-26
Tagsbetriebswirtschaft, fuehrung, methode

Ein sich ständig wiederholender Zyklus aus sechs Phasen, mit dem eine Unternehmung ihre Probleme bearbeitet. Gesteuert wird er durch die Führung mit Planung, Entscheidung, Anordnung und Kontrolle.

Phasen

Der Prozess ist nicht einmalig, sondern wiederholt sich ständig. Jede Phase kann auf frühere zurückführen (Grafik S. 10, Quelle - BWL Grundlagen Zusammenfassung):

  1. Analyse der Ausgangslage: Grundlageninformationen für den Prozess bereitstellen
  2. Ziele: bestimmen, worauf das betriebliche Handeln auszurichten ist (siehe Unternehmensziel)
  3. Massnahmen: die Massnahmen wählen, die den höchsten Nutzen bzw. Zweckerfüllungsgrad versprechen
  4. Mittel: die nötigen Ressourcen einsetzen
  5. Durchführung: die Massnahmen in die Tat umsetzen
  6. Evaluation der Resultate: prüfen, was Massnahmen und Mitteleinsatz ergeben haben

Führung als Steuerungsfunktion

Damit die vielen Probleme des Umsatzprozesses zielgerichtet und koordiniert bearbeitet werden, braucht es eine Steuerungsfunktion: die Führung. Sie umfasst vier Funktionen, die als Kreis um die Führung dargestellt werden:

  • Planung
  • Entscheidung
  • Anordnung
  • Kontrolle

Anwendung im Marketing

Dasselbe Schema wird im Marketing verwendet: Analyse der Ausgangslage → Marketing-Ziele → Marketing-Instrumente → Marketing-Mix → Durchführung → Evaluation. Die Steuerung dieses Prozesses heisst Marketing-Management.

Einordnung (Claude)

Der Zyklus ähnelt dem PDCA-Kreis (Plan–Do–Check–Act) des Qualitätsmanagements. Er gleicht auch dem Kreislauf im Sicherheitsmanagement (Risiken erkennen, analysieren, bewältigen, überwachen), siehe Risikoanalyse. Die Quelle stellt diesen Bezug nicht her.

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